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Der Codex Bezae
Der Codex Bezae Cantabrigiensis ist eine zweisprachige griechisch-lateinische Handschrift des Neuen Testaments, datiert auf etwa 400-420 n. Chr. Benannt nach Theodor Beza, der sie 1581 Cambridge schenkte, enthält sie die Evangelien und die Apostelgeschichte auf etwa 406 Folia. Die ungewöhnliche Reihenfolge der Evangelien (Matthäus, Johannes, Lukas, Markus) und die Zugehörigkeit zum westlichen Text machen sie zu einem außergewöhnlichen Zeugen für die Textkritik und die Geschichte der Überlieferung der Schrift.